SFP-Transceiver sind kompakte, im laufenden Betrieb austauschbare Komponenten, die Glasfaserverbindungen für optische Netzwerke bereitstellen. Sie unterstützen verschiedene Anwendungen wie Fibre-Channel-Switches (FC), SONET/SDH-Netzwerke, Gigabit-Ethernet, Hochgeschwindigkeits-Computerverbindungen sowie CWDM- und DWDM-Schnittstellen. Bei der Verbindung mit Switches ist die optische Signalstärke von SFP-Modulen ein kritischer Parameter für den einwandfreien Betrieb der gesamten Verbindung. Dieser Artikel beschreibt die Messmethoden für SFP-Modulsignale und wie die optische Signalstärke von SFP-Modulen überprüft werden kann.
Optische Signalstärke und ihre Bedeutung von SFP-Modulen verstehen
Die Signalstärke eines SFP-Moduls setzt sich im Allgemeinen aus zwei Komponenten zusammen: der Sendeleistung (Tx) und der Empfangsleistung (Rx). Bei einem herkömmlichen SFP-Transceiver liegen die Werte für Sende- und Empfangsleistung in einem bestimmten Bereich, in dem der Transceiver ordnungsgemäß funktioniert. Am Beispiel des Cisco GLC-SX-MM 1000BASE-SX SFP lässt sich dies verdeutlichen: Dessen Sendeleistung liegt zwischen -3 und -9,5 dBm, die Empfangsleistung zwischen 0 und -17 dBm. Liegt die Sende- oder Empfangsleistung unter -30 dBm, wird kein Signal gesendet oder empfangen.
1000BASE SFP Transceiver-Modul
Die Stärke optischer Signale entscheidet direkt über die Funktionsfähigkeit von Netzwerkverbindungen. Ist die Empfangsleistung (Rx) zu gering, werden keine Signale über die optischen Verbindungen übertragen. Daher ist für die Übertragung über große Entfernungen ein Transceiver mit großer Reichweite oder ein optischer Verstärker erforderlich. Ist die Empfangsleistung hingegen zu hoch, kann das SFP-Modul beschädigt werden. Ein hochwertiger SFP-Transceiver ist daher die Grundvoraussetzung für eine reibungslose Verbindung.
Messung der optischen Signalstärke des SFP-Moduls
Grundsätzlich gibt es zwei gängige Methoden zur Messung der optischen Leistungsstärke: Milliwatt (mW) und dBm (Dezibel, bezogen auf ein Milliwatt). Erstere misst die optische Signalstärke anhand der Leistung, letztere beschreibt sie mit einem absoluten Leistungswert. Verschiedene Hersteller verwenden unterschiedliche Einheiten. Beispielsweise messen Cisco-Switches die Leistung in dBm, während andere Switches üblicherweise mW verwenden. Da die optische Leistung gering ist, nutzen manche Switch-Hersteller auch Mikrowatt (µW). Daher sind Umrechnungen zwischen diesen Methoden erforderlich.
dBm=10*lgP (P steht für optische Leistung in mW.) Zum Beispiel können 1 mW in 0 dBm umgerechnet werden.
Wie kann die optische Signalstärke eines SFP-Moduls angezeigt werden?
Um festzustellen, ob ein SFP-Transceiver (Sender-Empfänger-Paar) mit den korrekten Signalpegeln arbeitet, sollten die Datenblätter des SFP-Transceivers herangezogen werden. Diese enthalten oft wichtige Informationen wie Reichweite, Fasertyp (Singlemode oder Multimode), Sende- und Empfangsleistungsbereich usw., die sehr hilfreich sind.
Darüber hinaus bieten einige Switches, wie beispielsweise Cisco- und Brocade-SAN-Switches, eine CLI-Schnittstelle (Command-Line Interface), über die Benutzer Details zu SFP-Modulen einsehen können. Diese umfassen SFP-Datenrate, Seriennummer, Teilenummer sowie die optische Signalstärke in Sende- und Empfangsrichtung. Die folgenden Abbildungen zeigen die Ergebnisse der SFP-Moduldetails auf Cisco- und Brocade-Switches. Die optische Signalstärke wird selbstverständlich ebenfalls angezeigt.
Aus den obigen Ergebnissen geht hervor, dass Cisco und Brocade die Signalstärke unterschiedlich kennzeichnen. Beide geben jedoch die aktuelle Signalstärke und den Bereich der effektiven optischen Signalstärke der SFP-Module an. Solange die SFP-Signalstärke innerhalb des gültigen Bereichs liegt, kann das SFP-Modul als funktionsfähig betrachtet werden.
Zusammenfassung
Die optische Signalstärke ist ein wichtiger Faktor, der die gesamte optische Verbindung beeinflusst. Dieser Beitrag bietet eine kurze Einführung und erklärt, wie Sie die Signalstärke von SFP-Modulen in Cisco- und Brocade-Switches anzeigen können. Wir hoffen, er ist hilfreich.













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