Was ist WDM? Es ist die Abkürzung für Division Multiplexing Wavelength-Technologie. Ein WDM-System verwendet einen Multiplexer am Sender, um die Signale zusammenzuführen, und einen Demultiplexer am Empfänger, um sie aufzuteilen. Es umfasst DWDM und CWDM.
DWDM ist die Abkürzung für Dense Wavelength Division Multiplexing, eine optische Technologie zur Bandbreitensteigerung über bestehende Glasfaser-Backbones. DWDM ist eine Übertragungstechnik über Glasfaser im C-Band (1550 nm). Dieses Multiplexverfahren ist dem Frequenzmultiplexverfahren in der elektromagnetischen Übertragung sehr ähnlich. Mehrere (optische) Trägersignale werden über eine einzige Glasfaser übertragen, wobei jeweils ein Laserstrahl unterschiedlicher Wellenlänge verwendet wird. Jeder optische Träger ist ein optischer Kanal, der unabhängig von anderen Kanälen im selben Medium (Glasfaser) verarbeitet werden kann und unterschiedlichen Datenverkehr enthält. Auf diese Weise lässt sich die effektive Bandbreite der Glasfaser vervielfachen und so eine bidirektionale Kommunikation ermöglichen. Für Telekommunikationsbetreiber ist diese Übertragungstechnik sehr attraktiv, da sie ihre Kapazität ohne zusätzliche Verkabelung oder Grabungen erhöhen können. Für die Übertragung mittels DWDM werden zwei komplementäre Geräte benötigt: ein Multiplexer auf der Senderseite und ein Demuxer auf der Empfängerseite.
Zu den DWDM-Modulen gehören das DWDM-Demux- Modul (Mux) und das DWDM-OADM-Modul. Die gängige Konfiguration für DWDM-Demux-Module (Mux) ist 2-, 4-, 8-, 16-, 32- und 40-Kanal. Sie sind als Modulkassette aus ABS-Kunststoff, als 19-Zoll-Rack-Box oder als Standard-LGX-Box erhältlich. Alle Anschlüsse (FC, ST, SC, LC usw.) sind auf unserer Website verfügbar. Auch die Kombination verschiedener Anschlüsse ist möglich. Ein wesentlicher Vorteil von DWDM ist die Protokoll- und Bitratenunabhängigkeit. DWDM-basierte Netzwerke können Daten in IP, ATM, SONET/SDH und Ethernet übertragen und Bitraten zwischen 100 Mbit/s und 2,5 Gbit/s verarbeiten. Daher können DWDM-basierte Netzwerke unterschiedlichen Datenverkehr mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten über einen optischen Kanal übertragen.
CWDM ist die Abkürzung für Coarse Wavelength Division Multiplexing (Grobwellenlängenmultiplex). Ursprünglich war der Begriff „Grobwellenlängenmultiplex“ recht allgemein gehalten und hatte verschiedene Bedeutungen. Gemeinsam war ihnen im Allgemeinen, dass die Wahl der Kanalabstände und der Frequenzstabilität den Einsatz von erbiumdotierten Faserverstärkern unmöglich machte. Vor der relativ neuen ITU-Standardisierung des Begriffs bezeichnete eine gängige Bedeutung von Coarse WDM die Multiplexierung von zwei (oder mehr) Signalen auf einer einzigen Faser, wobei ein Signal im 1550-nm-Band und das andere im 1310-nm-Band lag.
Zu den CWDM-Modulen gehören CWDM-Mux/Demux-Module und CWDM-OADM-Module. Die gängigen Konfigurationen von CWDM-Mux/Demux-Modulen sind 2-, 4-, 8-, 16- und 18-Kanal-Mux/Demux-Module. Es sind drei Einzelfaser- oder Doppelfaseranschlüsse für CWDM-Mux/Demux verfügbar. Sie zeichnen sich dadurch durch zwei wichtige Eigenschaften aus, die Systemen mit optischen CWDM-Komponenten innewohnen und einen einfacheren und damit kostengünstigeren Betrieb als DWDM-Systeme ermöglichen. CWDM ist hinsichtlich Netzwerkdesign, Implementierung und Betrieb sehr einfach. CWDM arbeitet mit wenigen Parametern, die vom Benutzer optimiert werden müssen, während DWDM-Systeme komplexe Berechnungen der Leistungsbilanz pro Kanal erfordern. Dies wird durch das Hinzufügen und Entfernen von Kanälen oder bei Verwendung in DWDM-Netzwerkringen, insbesondere bei Systemen mit optischen Verstärkern, noch komplizierter.













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