Wellenlängenmultiplex (WDM) ist ein Konzept, das die Kombination mehrerer optischer Trägersignale (wie Daten, Speicher, Video oder Sprache) auf einem einzigen Glasfaserkabel beschreibt. Dabei werden verschiedene Wellenlängen (Frequenzen) von Laserlicht verwendet, wobei jede Frequenz einen anderen Datentyp überträgt. Diese Technik ermöglicht die bidirektionale Kommunikation über einen Glasfaserstrang und die Vervielfachung der Kapazität.
Es gibt zwei Arten von WDM-Architekturen: Coarse Wavelength Division Multiplexing (CWDM) und Dense Wavelength Division Multiplexing (DWDM). CWDM-Systeme bieten typischerweise acht Wellenlängen im Abstand von 20 nm zwischen 1470 nm und 1610 nm. Um die Anzahl der Wellenlängen zu erhöhen, kann das 1310-nm-Fenster genutzt werden, sodass die Anzahl der CWDM-Kanäle auf 16 erhöht werden kann. Dadurch werden bis zu 16 DWDM-Kanäle gleichzeitig in nur einem CWDM-Kanal (1530 nm und 1550 nm) übertragen. Einige DWDM-Netzwerksysteme bieten bis zu 96 Wellenlängen, typischerweise mit einem Abstand von maximal 0,4 nm, ungefähr im Wellenlängenbereich des C-Bandes.
CWDM und DWDM unterscheiden sich hauptsächlich in zwei Punkten. Erstens im Kanalabstand zwischen benachbarten Wellenlängen. Bei CWDM beträgt er 20 nm und bei DWDM 0,8/0,4 nm (bei einem 100-GHz/50-GHz-Raster). Daher kann Licht in einer einzelnen Faser etwa 5 bis 6 Wellenlängen wiederverwenden, daher die Bezeichnungen „dicht“ und „grob“. Zweitens verwenden CWDM-Modulationslaser ungekühlte Laser, während DWDM gekühlte Laser verwendet. Gekühlte Laser nutzen eine Temperaturabstimmung, ungekühlte Laser eine elektronische Abstimmung. Da die Temperaturverteilung über einen sehr breiten Wellenlängenbereich ungleichmäßig ist, ist eine Temperaturabstimmung sehr schwierig und mit hohen Kosten verbunden. CWDM umgeht dieses Problem und senkt die Kosten daher erheblich. Das gesamte CWDM-System kostet nur 30 % von DWDM.
Außerdem etwas zu CWDM- und DWDM-Produkten.
(1)CWDM Mux/Demux-Modul
CWDM-Multiplexer und CWDM-Demux dienen zum Multiplexen mehrerer CWDM-Kanäle auf eine oder zwei Fasern. Kernstück der CWDM-Modulanwendung ist die passive MUX-Demux-Einheit. Die gängige Konfiguration umfasst 1×4, 1×8 und 1×16 Kanäle. Erhältlich im 19-Zoll-Rack- oder LGX-Modulgehäuse. Ein optionaler Breitbandanschluss ermöglicht das Multiplexen mit der Wellenlänge der CWDM-Kanäle.
(2)DWDM Mux/Demux-Modul
DWDM-Multiplexer und DWDM-DeMux dienen zum Multiplexen mehrerer DWDM-Kanäle auf eine oder zwei Glasfasern. Die gängige Konfiguration umfasst 4, 8, 16 und 40 Kanäle oder 50G DWDM Mux Demux . Diese Module multiplexen passiv die optischen Signalausgänge von vier oder mehr elektronischen Geräten, senden sie über eine einzige Glasfaser und demultiplexen die Signale anschließend in separate, unterschiedliche Signale für die Eingabe in elektronische Geräte am anderen Ende der Glasfaserverbindung.
(3)CWDM OADM/ DWDM OADM
CWDM OADM / DWDM OADM (Optical Add/Drop Module) sind dafür ausgelegt, einen oder mehrere CWDM/DWDM-Kanäle optisch in eine oder zwei Fasern einzufügen/hinzuzufügen. „Add“ und „Drop“ beziehen sich auf die Fähigkeit des Geräts, einem vorhandenen Mehrwellenlängen-WDM-Signal einen oder mehrere neue Wellenlängenkanäle hinzuzufügen und/oder einen oder mehrere Kanäle zu entfernen und diese Signale an einen anderen Netzwerkpfad weiterzuleiten. Ein OADM kann als eine spezielle Art von optischem Crossconnect betrachtet werden. Das DWDM OADM wird in Wellenlängenmultiplexsystemen zum Multiplexen und Routen verschiedener Lichtkanäle in eine oder aus einer Singlemode-Faser (SMF) verwendet. Und CWDM OADM wird zum Multiplexen/Demultiplexen oder Hinzufügen/Entfernen von Wellenlängen von mehreren Fasern auf eine optische Faser verwendet. Sie bieten eine überragend geringe Einfügungsdämpfung, hohe Kanalisolierung, ein breites Durchlassband, Kälteempfindlichkeit und einen epoxidfreien optischen Pfad.














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