Sie wissen wahrscheinlich schon, wie beeindruckend Glasfaserkabel sind. Sie ermöglichen die Datenübertragung mit unglaublich hoher Geschwindigkeit durch Licht und sind dabei unabhängig von Strom. Deshalb setzen immer mehr Städte und Gemeinden beim Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen auf Glasfaserkabel.
Doch ob Sie es glauben oder nicht: Glasfaserkabel könnten in nicht allzu ferner Zukunft noch besser werden, denn Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, Glasfaserkabel zu entwickeln, die ihre Umgebung erfassen können. Im Wesentlichen können diese Kabel erkennen, ob sie von einem Feststoff oder einer Flüssigkeit umgeben sind. Dies könnte dazu beitragen, Wasserlecks und andere Veränderungen in der Umgebung eines Glasfaserkabels zu erkennen.
Wie funktioniert das? Die Wissenschaftler, die diese neuartigen Glasfaserkabel entwickelten, nutzten Intensität, Phase, Polarisation und Wellenlänge des Lichts im Kabelinneren, um Veränderungen in der Umgebung zu erkennen. Sie ließen Schallwellen im Kabelinneren hin und her springen, um zu sehen, wie das Kabel auf Veränderungen außerhalb reagierte. Dabei entdeckten sie, dass die Schallwellen Echos erzeugten, die das Licht im Kabelinneren abstrahlten und so anzeigten, was gerade um sie herum geschah. Und das Wichtigste: Sie taten dies, ohne das Licht im Kabel bei seiner Arbeit zu stören.
All dies könnte Glasfaserkabel noch nützlicher machen, als sie es ohnehin schon sind. Wenn Glasfaserkabel die Feststoffe und Flüssigkeiten um sie herum tatsächlich „fühlen“ könnten, wäre das ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Kabeltypen.













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