Bei der Installation und dem Anschluss von Glasfaserkabeln ist eine Prüfung unerlässlich. Jede Glasfaseranlage sollte in drei Hauptbereichen geprüft werden: Durchgang, Dämpfung und Leistung. Optische Leistungsmesser gehören hierfür zur Grundausstattung. Es gibt universelle Leistungsmesser, halbautomatische Geräte sowie spezielle Glasfaser-Leistungsmesser, die für bestimmte Netzwerktypen wie FTTx- oder LAN/WAN-Architekturen optimiert sind. Die Wahl des passenden Geräts hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Optische Leistungsmesser werden üblicherweise zur Messung der absoluten Lichtleistung in dBm verwendet. Für die dBm-Messung der Lichtübertragungsleistung ist eine korrekte Kalibrierung unerlässlich. Ein Glasfaser-Leistungsmesser wird auch zusammen mit einer optischen Lichtquelle zur Messung der Dämpfung oder des relativen Leistungspegels in dB eingesetzt. Zur Berechnung der Dämpfung wird der optische Leistungsmesser zunächst über ein Glasfaser-Pigtail direkt mit einem optischen Übertragungsgerät verbunden und die Signalleistung gemessen. Anschließend werden die Messungen am entfernten Ende des Glasfaserkabels durchgeführt.
Ein Glasfaser-Leistungsmesser erfasst die mittlere Leistung eines kontinuierlichen Lichtstrahls in einem Glasfasernetz und testet die Signalstärke von Laser- oder Leuchtdiodenquellen (LEDs). Lichtstreuung kann an vielen Stellen eines Netzes aufgrund von Fehlern oder Fehlausrichtungen auftreten; der Leistungsmesser analysiert die leistungsstarken Strahlen von Singlemode-Fasern über große Entfernungen und die leistungsschwachen Mehrfachstrahlen von Multimode-Fasern über kurze Entfernungen.
Wichtige Spezifikationen für Glasfaser-Leistungsmesser umfassen Wellenlängenbereich, optischen Leistungsbereich, Leistungsauflösung und Leistungsgenauigkeit. Einige Geräte sind für die Rackmontage oder als Handgeräte konzipiert. Andere sind für den Einsatz auf einer Werkbank oder einem Schreibtisch vorgesehen. Es sind auch Leistungsmesser mit Computerschnittstelle erhältlich.
Das Glasfaser-Leistungsmessgerät ist ein spezielles Lichtmessgerät, das die Lichtmenge misst, die aus dem Ende des Glasfaserkabels austritt. Es muss das Licht bei der richtigen Wellenlänge und im entsprechenden Leistungsbereich messen können. Die meisten in Datenkommunikationsnetzen verwendeten Leistungsmessgeräte sind für den Betrieb bei 850 nm und 1300 nm ausgelegt. Die Leistungspegel sind moderat und liegen im Bereich von –15 bis –35 dBm für Multimode-Verbindungen und von 0 bis –40 dBm für Singlemode-Verbindungen. Leistungsmessgeräte sind in der Regel mit verschiedenen Steckertypen wie SC, ST, FC, SMA, LC, MU usw. kompatibel.
Im Allgemeinen werden Multimodefasern mit LEDs bei 850 nm und 1300 nm und Singlemodefasern mit Lasern bei 1310 nm und 1550 nm geprüft. Als Prüfquelle dient typischerweise eine LED für Multimodefasern, es sei denn, die Faser wird für Gigabit-Ethernet oder andere Hochgeschwindigkeitsnetzwerke mit Laserquellen verwendet. LEDs eignen sich für die Prüfung von Singlemodefasern mit einer Länge von weniger als 5000 Metern, während für längere Singlemodefasern ein Laser verwendet werden sollte.
Die meisten Glasfaser-Leistungsmesser sind in linearen Einheiten wie Milliwatt oder Mikrowatt kalibriert. Sie können auch Messwerte in Dezibel, bezogen auf ein Milliwatt oder Mikrowatt optischer Leistung, anzeigen. Typischerweise verfügen Glasfaser-Leistungsmesser über einen abnehmbaren Adapter zum Anschluss an andere Geräte. Durch die Messung der mittleren Zeit anstatt der Spitzenleistung bleiben die Leistungsmesser empfindlich gegenüber dem Tastverhältnis digitaler Impulsstromsignale.
Verwenden Sie ein Glasfaser-Leistungsmessgerät und andere nützliche Glasfaser-Testgeräte, um sicherzustellen, dass Ihr Glasfasersystem reibungslos funktioniert.













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