In der Vergangenheit war 100-Mbit/s-Ethernet aufgrund der geringen Kosten und der Kompatibilität mit bestehenden LANs sehr beliebt. Mit dem steigenden Bedarf an schnellerer Informationsübermittlung entwickelt sich Ethernet-LAN mit hoher Bandbreite weiter. 1000BASE (1 Gbit/s Gigabit Ethernet) brachte die Ethernet-Technologie auf eine neue Stufe. Gigabit Ethernet war als neue Netzwerktechnologie eine praktikable Lösung für den gestiegenen Bandbreitenbedarf. Die Technologie wird zunächst in Hochgeschwindigkeits-Backbones und spezialisierten Arbeitsgruppen implementiert. Die ersten 1000BASE-Standards wurden im Juni 1998 von der 802.3z-Arbeitsgruppe des IEEE LAN-MAN Standards Committee entwickelt und gepflegt.
Da 1000-Mbit/s-Ethernet mittlerweile allgemein eingesetzt wird, sind die entsprechenden Geräte wie Kabel und Transceiver erforderlich, um das Netzwerk so effektiv wie möglich zu machen.
Vor dem Jahr 2000 kombinierten optische SFP-Transceiver-Module Sende- und Empfangsfunktionen in einem kompakten, stromsparenden und kostengünstigen Gehäuseformat. Heute finden sie breite Anwendung in Fibre Channel, Gigabit Ethernet (GbE) und SONET/SDH und unterstützen Datenraten zwischen 125 Mbit/s und 4 Gbit/s. Später fertigten einige Hersteller SFP-Ports mit Kupfer-Transceivern. Der Small Form Factor Pluggable (SFP)-Transceiver aus Kupfer ermöglicht sowohl Konfigurationsflexibilität als auch eine hohe Portauslastung bei geringen Kosten für optische Netzwerke. Aufgrund dieser Vorteile steigt der Bedarf an Kupfer-SFP-Transceivern deutlich.
Konfigurationsflexibilität mit hohem Port-Level
Wenn kein Kupfer-Transceiver vorhanden ist, sollten Benutzer, die Ethernet-Verkehr sowohl über Kupfer als auch über Glasfaser unterstützen möchten, zwei verschiedene Line Cards anbieten, die jeweils dem einen oder anderen Medium zugeordnet sind, oder alternativ Hybridkarten mit einer festen Anzahl von Kupferports und optischen Käfigen. Dieser Ansatz ist jedoch nicht sehr effizient, da die verfügbaren Ports für die einzelnen Medientypen selten mit den sich ständig weiterentwickelnden Topologien des Netzwerks übereinstimmen.
In modernen Netzwerkumgebungen müssen Systeme die zunehmende Konvergenz von Daten-, Sprach- und Videoverkehr sowie Topologien bewältigen, die Internet Protocol (IP) mit herkömmlichem PDH-Verkehr kombinieren und spezielle Anforderungen wie Fibre Channel oder ATM integrieren. Da beispielsweise GbE-Switches, Router und Multi-Service-Provisioning-Plattformen (MSPPs) Flexibilität auf Portebene für die Handhabung von Glasfaser- und Kupferschnittstellen bieten müssen, sind Kupfer-SFP-Transceiver die beste Lösung für optimale Flexibilität auf Portebene.
Ein Cisco Kupfer-SFP und ein optischer SFP bieten für jeden Port der Linecard exakt die gleiche physikalische und elektrische Schnittstelle. Dies erfordert lediglich ein einziges Linecard-Design, das das gesamte Spektrum an Kupfer- und Glasfaserverbindungen abdeckt. Die Portauslastung des Kupfer-SFP-Transceivers kann den sich ändernden Netzwerkanforderungen effizienter gerecht werden.
Niedrige Kosten
Der herkömmliche Ansatz mit dedizierten Linecards erhöht die Lagerkosten, da er nur einen geringen Umkonfigurationsaufwand vor Ort erfordert. Kupfer-SFP-Transceiver und ein gemeinsames Linecard-Design für alle Ports reduzieren die Lagerkosten deutlich und vervollständigen die Umkonfiguration von Kupfer auf Glasfaser.
Insgesamt bieten Kupfer-SFP-Transceiver Vorteile wie eine höhere Portdichte, eine verbesserte Systemauslastung und niedrige Gesamtkosten. Kupfer-SFP-Transceiver bieten Anwendern ein bisher nicht dagewesenes Maß an Flexibilität. Daher werden Kupfer-SFP-Transceiver auch weiterhin an Popularität gewinnen.













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