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FTTx PON-Einfügungsdämpfungstests

  • FTTx PON-Einfügungsdämpfungstests Fibermart
  • Donnerstag 08 Juni, 2017
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Einfügedämpfungstests werden hauptsächlich zum Testen von FTTx-PONs (Passive Optical Network) während der Installation verwendet. Einfügedämpfungstests können an einzelnen Glasfasersegmenten während der Installation durchgeführt werden (z. B. Test-Feeder-Glasfaser von der Zentrale (CO) zum Fiber Distribution Hub (FDH).

Einfügedämpfungstests werden hauptsächlich verwendet, um FTTx-PONs ( Passive Optical Network ) während der Installation zu testen. Einfügedämpfungstests können an einzelnen Glasfasersegmenten während der Installation durchgeführt werden (z. B. Test der Zuleitungsfaser von der Vermittlungsstelle (CO) zum Fiber Distribution Hub (FDH), Test der Verteilungsfaser vom FDH zum AP oder Test der Drop-Faser vom AP zum Kunden). Ein End-to-End-Einfügedämpfungstest kann auch am FTTx-PON durchgeführt werden, nachdem es teilweise oder vollständig installiert wurde (von der CO über die Zuleitungsfaser, den passiven Splitter, die Verteilung und das Drop-Kabel zum AP oder zum Kundenstandort).
passives optisches Netzwerk
 
Zur Messung der Einfügedämpfung sind eine stabile optische Lichtquelle und ein optischer Leistungsmesser erforderlich. Der Zugang zu beiden Enden der zu testenden Faser ist erforderlich. Daher handelt es sich in der Regel um einen Test außerhalb des Betriebs. Zur Messung der Dämpfung muss die empfangene Leistung am entfernten Ende der zu testenden Faser mit der am nahen Ende der zu testenden Faser eingespeisten Sendeleistung verglichen werden.
 
Um die Verlustmessung zu vereinfachen, wird das Leistungsmessgerät zunächst über ein kurzes Patchkabel mit der Quelle verbunden. Anschließend wird der Leistungspegel der Quelle gemessen und als 0-dB-Referenzpegel für die jeweilige Wellenlänge gespeichert. Da die Ausgangsleistung der Quelle und die Detektorreaktion des Leistungsmessgeräts bei jeder Wellenlänge unterschiedlich sind, muss das Leistungsmessgerät bei jeder Testwellenlänge auf die Quelle bezogen werden.
 
Nachdem die Quelle und das Leistungsmessgerät für jede der Testwellenlängen referenziert wurden, wird die Quelle – mit noch angeschlossenem Referenz-Jumper – an ein Ende der zu testenden Faser angeschlossen. Das Leistungsmessgerät wird an das andere Ende der zu testenden Faser angeschlossen. Der empfangene Leistungspegel wird gemessen und angezeigt. Praktischerweise kann das Leistungsmessgerät den empfangenen Leistungspegel mit der gespeicherten Referenz vergleichen und den optischen Verlust direkt in dB anzeigen.
 
Einfache Leistungsmessgeräte messen die Leistung jeweils nur bei einer Wellenlänge. Um Verlustmessungen bei mehreren Wellenlängen durchzuführen, muss die Quelle für jede Testwellenlänge einzeln konfiguriert werden. Gleichzeitig muss der Bediener des Leistungsmessgeräts die entsprechende Wellenlänge am Leistungsmessgerät auswählen, damit der richtige Detektorkalibrierungsfaktor und Referenzpegel angewendet werden. Dies ist zeitaufwändig und fehleranfällig, da eine Abstimmung zwischen dem Bediener der Quelle an einem Ende und dem Benutzer des Leistungsmessgeräts am anderen Ende der zu testenden Faser erforderlich ist.
 
Um die Testzeit zu verkürzen und dieses Fehlerpotenzial auszuschließen, unterstützt FPM3 die Doppelfunktion inklusive Wave ID. Eine Wave ID-Quelle sendet abwechselnd Licht bei jeder Wellenlänge. Ein Wave ID-Leistungsmesser synchronisiert sich automatisch mit den empfangenen Wellenlängen, sodass Quelle und Leistungsmesser nicht manuell zwischen den Wellenlängen umgeschaltet werden müssen.

 

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