DWDM-Netzwerke gelten weithin als die kostengünstigste und praktikabelste Lösung zur Erhöhung der Kapazität von Glasfasernetzen über große Entfernungen. Neben der Bandbreite ist die Übertragungsdistanz ein wichtiger Faktor beim Aufbau von DWDM-Netzwerken. Dieser Beitrag erläutert, wie die Übertragungsdistanz in DWDM-Netzwerken sichergestellt und erweitert werden kann.
Ein geeigneter DWDM-Glasfaser-Transceiver ist unerlässlich.
Die Übertragungsdistanz von Glasfasern wird im Allgemeinen von der Datenrate, der Lichtdämpfung, der Lichtquelle usw. beeinflusst. Bei der Installation müssen Techniker geeignete Glasfaser-Transceiver auswählen, um sicherzustellen, dass die Lichtquelle für die großen Übertragungsdistanzen ausreichend stark ist. Beispielsweise unterstützen handelsübliche 1G-DWDM-SFP-Module üblicherweise Übertragungsdistanzen von bis zu 100 km, während diese Distanz bei 10G-DWDM-SFP+-Modulen auf 80 km sinkt. Um größere Übertragungsdistanzen zu erreichen, müssen dem DWDM-Netzwerk geeignete Glasfaserkomponenten hinzugefügt werden, um die Übertragungsqualität zu gewährleisten. Im Folgenden werden Beispiele eines 10G-DWDM-Netzwerks vorgestellt, das DWDM-SFP+-Module verwendet, die an beiden Enden der Glasfaserverbindung Übertragungsdistanzen von bis zu 80 km unterstützen. Dieses 10G-DWDM-Netzwerk muss Glasfaserverbindungen mit Distanzen von bis zu 40 km, 80 km, 120 km und 200 km unterstützen.
Fallstudie 1: 40 km DWDM-Netzwerk
Im ersten Fall muss dieses 10G-DWDM-Netzwerk eine Übertragungsdistanz von 40 km unterstützen. Da wir 80-km-DWDM-SFP+-Module verwenden, sind in der Regel keine weiteren Geräte zwischen den beiden DWDM-Multiplexern/Demultiplexern erforderlich, sofern sich keine weiteren Standorte zwischen den beiden Enden des Netzwerks befinden. Die Lichtquelle der 80-km-DWDM-SFP+-Module ermöglicht eine 10G-Übertragung über 40 km.
Fallstudie 2: 80 km DWDM-Netzwerk
Soll dieses DWDM-Netzwerk eine Übertragungsdistanz von 80 km unterstützen, verwenden wir weiterhin 80-km-DWDM-SFP+-Module. Die Lichtquelle dieser Module ist möglicherweise nicht für solch große Entfernungen geeignet, da es während der Übertragung zu Lichtverlusten kommen kann. In diesem Fall wird üblicherweise ein Vorverstärker (PA) vor dem Empfänger eingesetzt, um die Empfängerempfindlichkeit zu verbessern und die Signalübertragungsdistanz zu erhöhen. Zusätzlich kann ein Dispersionskompensationsmodul (DCM) in diese Verbindung integriert werden, um die akkumulierte chromatische Dispersion zu kompensieren, ohne die Wellenlängen auf der Verbindung zu verwerfen und neu zu erzeugen. Das folgende Diagramm zeigt die Implementierungsmethode dieses 80-km-DWDM-Netzwerks.
Fallstudie drei: 120 km DWDM-Netzwerk
Es ist bekannt, dass die Lichtleistung mit zunehmender Übertragungsdistanz abnimmt. Um die optische Signalübertragung der 80-km-DWDM-SFP+-Module zu verstärken, sollten im 120-km-DWDM-Netzwerk zusätzliche Glasfaserkomponenten eingesetzt werden. Das folgende Diagramm veranschaulicht den Aufbau dieses 120-km-DWDM-Netzwerks. Zusätzlich zum bereits erwähnten Vorverstärker und Dispersionskompensationsmodul wird empfohlen, am Anfang der Sendeseite einen EDFA-Booster (BA) einzusetzen, um sicherzustellen, dass das optische Signal die 120 km Reichweite erreicht.
Die obigen Beispiele veranschaulichen lediglich den Aufbau von 40 km, 80 km und 120 km langen 10G-DWDM-Netzen, die 80 km lange DWDM-SFP+-Module als Lichtquelle nutzen. Die in den genannten Fällen verwendeten Produkte sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Bitte beachten Sie, dass beim Aufbau dieser Langstrecken-DWDM-Netze die Lichtdämpfung und die Kompensationsstreuung sorgfältig berechnet werden müssen.
fiber-mart.com.COM Langstrecken-DWDM-Lösung
Tatsächlich ermöglichen DWDM-Technologien und -Produkte Übertragungsdistanzen von deutlich über 120 km, beispielsweise 170 km und 200 km. Bei Interesse besuchen Sie bitte unsere Seite zum Thema „DWDM-Langstreckennetze“. Dort finden Sie detaillierte Informationen zu umfassenden DWDM-Netzwerklösungen.













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