Seit den späten 1970er Jahren wurden verschiedene Steckverbinder und Anschlussmethoden auf den Markt gebracht. Kabel werden heute üblicherweise auf zwei Arten angeschlossen: Mit Steckverbindern werden zwei Fasern miteinander verbunden oder mit anderen Netzwerkgeräten verbunden; mit Spleißen wird eine dauerhafte Verbindung zwischen zwei Fasern hergestellt. Bei der ersten Methode kann es zu kleinen Unklarheiten kommen. In diesem Artikel erfahren Sie am Beispiel eines Glasfaserkabels mit Epoxidharz, wie Sie die Kabel anschließen.
Verwenden Sie zunächst einen geeigneten Faserabstreifer, um die Ummantelung vorsichtig von der Faser zu entfernen und die blanke Faser freizulegen. Achten Sie dabei darauf, die empfindliche Glasfaser nicht zu beschädigen. Mischen Sie anschließend Epoxidharz und Härter und füllen Sie die Mischung in eine Spritze (wenn Sie vorgefüllte Epoxidspritzen verwenden, die vorgemischt und bis zur Verwendung gefroren aufbewahrt werden, ist dies nicht erforderlich). Anschließend spritzen Sie das Epoxidharz aus der Spritze direkt in die Ferrule des Steckers.
Sobald Sie das Epoxidharz für Ihren Stecker vorbereitet haben, können Sie das Glasfaserkabel vorsichtig in die Anschlussbuchse innerhalb der Steckerwand einführen, sodass der blanke Glasfaserkern etwa einen halben Zoll aus der Vorderseite der Ferrule herausragt. Falls Ihr Kabel ummantelt ist, benötigen Sie möglicherweise ein Crimpwerkzeug, z. B. das modulare Crimpwerkzeug von Sunkit, um den Stecker am Mantel zu befestigen und das Kabel zu verstärken. Normalerweise reichen hierfür zwei Crimpwerkzeuge aus.
Warten Sie, bis das Epoxidharz ausgehärtet ist. Um sicherzustellen, dass das Ende der Faser beim Aushärten nicht beschädigt wird, legen Sie das angeschlossene Ende in einen Aushärtehalter. Anschließend legen Sie das Kabel samt Aushärtehalter in einen Aushärteofen. Beim Aushärten in einem herkömmlichen Ofen besteht jedoch die Gefahr von Dochtwirkung. Um dies zu vermeiden, legen Sie das Ende einfach nach unten. So wird verhindert, dass das Epoxidharz aus der Rückseite des Steckers austritt und die Festigkeit des Kabels beeinträchtigt. Denken Sie daran: Das Aushärten des Epoxidharzes muss bei genauen Zeiten und Temperaturen erfolgen.
Nachdem das Epoxidharz ausreichend ausgehärtet ist, wird der überstehende Faserkern mit einem Faserspalter abgetrennt, um die Faser im Falle einer Faserverdrehung möglichst nahe an die Ferrulenspitze zu bringen. Nach dem Abtrennen müssen die Faserreste entsorgt werden. Wichtig ist, dass Sie die Faserreste mit einem normalen Klebeband festhalten, da diese sonst leicht auf Ihre Haut, Ihre Augen oder Ihre Atemwege gelangen können.
Nach Abschluss der Faserspaltung benötigen Sie möglicherweise ein Faserpolierwerkzeug, um überschüssiges Epoxidharz von der Ferrulenspitze zu entfernen und Unebenheiten auf der Faseroberfläche zu glätten. Eine glatte Faseroberfläche trägt dazu bei, den Lichtverlust zu reduzieren. Wenn Sie alle oben genannten Arbeiten erledigt haben, können Sie mit der Reinigung der Ferrule und der Faserspitze fortfahren. Danach ist der gesamte Abschlussvorgang abgeschlossen.













No comments have been posted yet.