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Einführung in die DWDM-Technologie

  • Einführung in die DWDM-Technologie Fibermart
  • Freitag 19 Oktober, 2018
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DWDM-Technologie ist eine Erweiterung optischer Netzwerke. DWDM -Geräte (Multiplexer, kurz Mux) kombinieren die Ausgänge mehrerer optischer Sender zur Übertragung über eine einzige Glasfaser. Am Empfängerende trennt ein weiteres DWDM-Gerät (Demultiplexer, kurz DeMux) die kombinierten optischen Signale und leitet jeden Kanal an einen optischen Empfänger weiter. Pro Übertragungsrichtung wird nur eine Glasfaser zwischen den DWDM-Geräten verwendet. Anstatt für jedes Sender-Empfänger-Paar eine eigene Glasfaser zu benötigen, ermöglicht DWDM die Übertragung mehrerer optischer Kanäle über ein einziges Glasfaserkabel. Wie unten dargestellt, bietet der FS DWDM Mux/Demux durch den Einsatz hochwertiger AAWG-Gaussian-Technologie eine geringe Einfügedämpfung (typischerweise 3,5 dB) und hohe Zuverlässigkeit. Dank der optimierten Struktur lassen sich diese DWDM-Multiplexer und -Demultiplexer einfacher installieren.
 
Ein wesentlicher Vorteil von DWDM ist seine Protokoll- und Bitratenunabhängigkeit. DWDM-basierte Netzwerke können Daten über IP, ATM, SONET, SDH und Ethernet übertragen. Daher können sie verschiedene Datentypen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten über einen optischen Kanal transportieren. Sprachübertragung, E-Mail, Video und Multimediadaten sind nur einige Beispiele für Dienste, die in DWDM-Systemen gleichzeitig übertragen werden können. DWDM-Systeme verwenden Kanäle mit einem Wellenlängenabstand von 0,4 nm.
 
DWDM ist eine Form des Frequenzmultiplexverfahrens (FDM). Eine fundamentale Eigenschaft des Lichts besagt, dass einzelne Lichtwellen unterschiedlicher Wellenlängen in einem Medium unabhängig voneinander koexistieren können. Laser erzeugen Lichtimpulse mit sehr präziser Wellenlänge. Jede einzelne Wellenlänge repräsentiert einen separaten Informationskanal. Durch die Kombination von Lichtimpulsen unterschiedlicher Wellenlängen lassen sich viele Kanäle gleichzeitig über eine einzige Faser übertragen. Glasfasersysteme nutzen Lichtsignale im Infrarotbereich (1 mm bis 400 nm Wellenlänge) des elektromagnetischen Spektrums. Lichtfrequenzen im optischen Bereich des elektromagnetischen Spektrums werden üblicherweise über ihre Wellenlänge identifiziert, wobei die Frequenz (der Abstand zwischen den Wellenlängen) eine genauere Bestimmung ermöglicht.

 

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