Glasfaserkabel verlieren auf jeden Fall Licht. Sie weisen eine Verlustrate von db/km auf. Dieses Thema haben wir in meinem anderen Blogbeitrag über Split Ratio und Budget Light Loss behandelt.
Aber wussten Sie, dass Ihr Biegeradius den dB-Verlust eines Glasfaserkabels beeinflussen kann?
Der Bau von Glasfaser-Netzwerkhardware erfordert viel Ingenieursleistung, Forschung und Entwicklung. Heute spreche ich über passive Glasfaser-Netzwerk-TAPs und den Biegeradius eines Glasfaserkabels.
Die typische elektronische Frequenz in Hz ist 1/Wellenlänge. Bei Glasfasern entspricht die Frequenz (f) der Lichtgeschwindigkeit in der Faser (v)/Wellenlänge (A). Die durchschnittliche Lichtgeschwindigkeit in einer Faser beträgt etwa 2,14 x 10 -8 m/s.
Beachten Sie, dass dies bei unterschiedlichen Fasern unterschiedlich sein kann, aber ein akzeptabler Durchschnitt ist.
Frequenz A ist eine höhere Frequenz als Frequenz B, die eine längere Wellenlänge hat.
Eine interessante Tatsache: Die Frequenz eines Signals (Licht- oder Photonenfluss) bleibt in der Luft oder in einer Faser gleich.
Biegeverlustfaktoren
Biegeverluste treten auf, wenn die Biegung des Glasfaserkabels enger ist als die maximale Biegetoleranz des Kabels. Biegeverluste können auch in geringerem Maße durch Faktoren wie:
Scharfe Krümmungen des Faserkerns
Verschiebungen von wenigen Millimetern oder weniger, verursacht durch Puffer- oder Mantelfehler
Schlechte Installationspraxis
Mikrobiegung: Verluste entstehen durch mikroskopische Faserverformungen an der Kern-Mantel-Grenzfläche, die durch induzierten Druck auf das Glas verursacht werden.
Makrobiegung: Verluste entstehen durch physikalische Biegungen in der Faser, die im Verhältnis zum Faserdurchmesser groß sind.
Das Signal kann zwar noch durchkommen, aber der Verlust ist weiterhin ein Problem – Licht ist Leistung. Lichtverzerrung = Leistungsverlust. Das schadet Ihrem optischen Budget.
Mit anderen Worten: Wenn Sie die Fasern in Ihren Netzwerktools zu fest gewickelt haben, könnten Sie viel mehr dB verlieren als gedacht, was sich auf die Entfernung auswirkt, die die Daten mit Integrität zurücklegen können.
Zweitens wird bei einer zu großen Biegung die Ummantelung belastet, was zu Mikrorissen führen kann, die mit der Zeit zu Undichtigkeiten führen können. Außerdem werden die Anschlüsse übermäßig belastet, was ebenfalls zu einer Fehlausrichtung führt, die weitere dB-Abfälle verursachen kann.
Unsere passiven Glasfaser-TAPs wurden so konzipiert und im Werk getestet (siehe „Born in the USA: Die Geschichte der Garland Network TAPs“), dass Probleme mit engen Biegeradien ausgeschlossen sind. Wir wollten kein kleines, kompaktes Design, das enge Faserbiegungen und damit ein erhöhtes Risiko von dB-Verlusten sowie scharfe Kurven im Herstellungs- und Montageprozess erfordert.
Denken Sie daran, Glasfaserkabel nicht zu stark zu biegen, da sonst möglicherweise Fehler in Ihrem Netzwerk entstehen.













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