Das Glasfasermodem (oder FOM) verbindet ein elektronisches Gerät wie beispielsweise einen Computer mit einem Netzwerk oder dem Internet und ermöglicht die Umwandlung elektronischer Kommunikations- und Datensignale von elektrisch in optisch zur Übertragung mithilfe taktischer Glasfaserkabelbaugruppen.
Wie funktioniert ein Glasfasermodem?
Glasfasermodems empfangen eingehende optische Signale über Glasfaserkabel und wandeln sie für die Vollduplex-Übertragung in ihre ursprüngliche elektronische Form zurück. Zusammen mit den taktischen Glasfaserkabeln bietet das FOM eine robuste, sichere und einfach zu installierende optische Verbindung.
Welche maximale Entfernung kann ein Glasfasermodem zurücklegen?
Die maximale Reichweite eines Modems ergibt sich aus der Differenz zwischen Empfängerempfindlichkeit und Sendeleistung des Glasfasermodems geteilt durch den Übertragungsverlust der verwendeten Glasfaser. Beispielsweise liegt die Sendeleistung eines einfachen digitalen Singlemode-Videosystems OSD815 über -10 dBm und die Empfängerempfindlichkeit über -29 dBm. Die Differenz von 19 dB bei 1310 nm ermöglicht daher einen Betrieb über mindestens 45 km. Beachten Sie, dass dies ein sehr schlechtes Design wäre, da kein Spielraum für die Verbindung besteht.
Wofür wird ein Glasfasermodem verwendet?
Glasfasermodems werden häufig in Datenkommunikationssystemen eingesetzt, um große Entfernungen mit hohen Datenraten zu überbrücken. Glasfasersysteme sind besonders unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen und eignen sich daher hervorragend für raue Industrieumgebungen. Sie können Daten je nach Glasfasertyp mit bis zu 12 Mbit/s über Entfernungen von bis zu 80 km übertragen. Das Spektrum reicht von einfachen Geräten mit wenigen Ports bis hin zu Multiplexern für große Kommunikationsnetze. Beispielsweise werden Glasfaserkabel in einigen Netzwerken für die Server-Gebäude-Verbindung verwendet, während Cat-7-Kabel für die Verkabelung innerhalb des Gebäudes verwendet werden. Zur Konvertierung dieser beiden Kabeltypen benötigen Sie ein Glasfasermodem.
Welche Arten von Glasfasermodems gibt es?
Glasfasermodems sind ideal für die Verarbeitung großer Datenmengen. Glasfaser ermöglicht eine schnelle und effiziente Datenübertragung. Erhältlich als Singlemode- oder Multimode-Modelle, ist es wichtig, das beste Modell für Ihre Anforderungen auszuwählen.
Das E1-Glasfasermodem dient zur Modulation eines gerahmten oder nicht gerahmten E1-Datensignals direkt in Singlemode- oder Multimode-Glasfaser für die Übertragung über Glasfaserkabel. Am anderen Ende des Glasfaserkabels wird das optische Signal in ein gerahmtes oder nicht gerahmtes E1-Datensignal demoduliert. Die E1-Schnittstelle kann direkt mit den E1-Schnittstellen von Bild- und Datenterminals oder den WAN-Ports von MUX, Switch und Router für ein dediziertes Netzwerk oder eine LAN-Verbindung verbunden werden.
Das V35-Glasfasermodem wandelt das elektrische V35-Signal in einen optischen Datenstrom für den Transport über Singlemode- oder Multimode-Glasfaserkabel um. Am anderen Ende der Glasfaser wird der optische Datenstrom wieder in elektrische Signale der entsprechenden Schnittstelle wie G.703 und V.35 umgewandelt. Das Glasfasermodem verlängert die Übertragungsdistanz auf über 100 km. Das Frame-Format von MOD-V.35 ist Frame/Unframed für E1 und kann daher zur Übertragung von E1-Signalen von Frame-Video oder Unframed-Video verwendet werden.
RS232-Konverter , RS485-Konverter und RS422-Konverter (RS steht für „empfohlener Standard“) sind die von der Electronics Industry Association eingeführten Standards, um die Kompatibilität der Datenübertragung zwischen Geräten verschiedener Hersteller sicherzustellen. RS232-Modems dienen der unsymmetrischen Datenübertragung von einem Sender zu einem Empfänger bei relativ langsamen Datenraten (bis zu 20.000 Bit/Sekunde) und kurzen Distanzen. RS232-Ethernet-Konverter sind weit verbreitet, wie man an den Gehäusen gängiger Desktop-Computer sieht. RS422-Konverter sind der Standard für längere Datenübertragungsdistanzen und höhere Baudraten im Vergleich zu RS232. Der R485-Konverterstandard erfüllt die Anforderungen an ein echtes Mehrpunkt-Kommunikationsnetzwerk und spezifiziert bis zu 32 Treiber und 32 Empfänger auf einem einzigen (2-adrigen) Bus.













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