Dies veranlasste die Fibre-Channel-Community, eine Fibre-Channel-over-Ethernet-Spezifikation (FCoE) zu entwickeln, die dazu beiträgt, das native Protokoll und seine installierte Basis zu erhalten. Die InfiniBand-Community hat ebenfalls ihre RoCE-Standardspezifikation (RDMA over Converged Ethernet) entwickelt. RDMA steht für Remote Direct Memory Access und ist eine Technologie mit geringer Latenz und geringem Stromverbrauch, die in der InfiniBand-Architektur zum Einsatz kommt. Daher werden diese vier Schnittstellen – 10GBaseCR, 10GFCoE, 10GFC und 10GRoCE – nun über dieselbe passive SFP+-Kupferverkabelung implementiert.
Die Nutzung von 10G SFP+ hat dramatisch zugenommen, da aktive Kupfer- und aktive optische SFP+-Kabel größere Marktsegmente und Anwendungen mit längeren Strecken wie Digital Signage und AV-Systeme ermöglicht haben. Neben Fibre Channel werden auch andere Speicherschnittstellen wie NAS, iSCSI, iSATA und ATAoE über Ethernet 10GBaseCR getunnelt. Diese anderen Speicherschnittstellen werden ebenfalls über Ethernet 10GBaseT mit Kabeln der Kategorie 6a und 7a getunnelt.
Es gibt De-facto-Standards offener und geschlossener Konsortien, die diese Multiprotokolle auf sogenannten Collapsed Architecture Fabrics wie dem Unified Computing System verwenden, das ebenfalls SFP+-Kabel verwendet. Neben UCS gibt es mehrere andere De-facto-Standardnetzwerke im Unified-Style, die ebenfalls SFP+ verwenden, jedoch mit unterschiedlicher Verschlüsselung bei der Speicherzuordnung der eingebetteten Plug-EPROMs.
Man fragt sich, ob alle diese IO-Schnittstellen erweitert werden und das neu entwickelte 25/26/28Gbit/s QSFP++-Modul und Verkabelungssystem nutzen werden, das durch die Spezifikation SFF-8661/2/3 standardisiert wird.












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