Horizontale Kabelmanager werden hauptsächlich für die Kabelverbindung zwischen benachbarten Geräten im Schrankinneren verwendet (1HE und 2HE, einseitig und doppelseitig, mit und ohne Abdeckung). Sie unterscheiden sich in ihrem institutionellen Portfolio. Die Kabelführung erfolgt von links und rechts, von oben und unten und von außen. Bei manchen Geräten ist der Zugriff von vorne und hinten möglich. Vertikale Kabelmanager an Erweiterungsschränken und Racks dienen hauptsächlich der Kabelverbindung zwischen den oberen und unteren Geräten im Inneren des Gehäuses und sind in der Regel mit links und rechts öffnenden Türen ausgestattet.
Das VersaPOD-Gehäuse von Siemon beispielsweise zeigt anhand einiger Beispiele der Verkabelung und des Jumper-Managements die Installation und Verwendung des horizontalen/vertikalen Kabelmanagements im Gehäuse.
Das Hauptmerkmal des VersaPOD-Schranks ist, dass bei der Anordnung von zwei oder mehr Schränken in einem System der Schrankraum ein vertikales Verkabelungssystem bildet. Der Schrank besteht aus vier nach innen gerichteten Hauptstützen, die einen 178 mm breiten vertikalen Kanal bilden und sich über die gesamte Schrankhöhe von 45 HE erstrecken. Das vertikale Verkabelungssystem für die Geräteverkabelung bietet zusätzlichen Montageplatz innerhalb eines dafür vorgesehenen Bereichs im Server-Rack. Im High-Density-Netzwerkschrank kann ein Kabelkanal eingerichtet werden, um zusätzlichen Verwaltungsraum für die Verlegung von Überbrückungskabeln zu schaffen.
1, Netzwerkschrank
Netzwerkschrank mit Edge- und Core-Switches. Aufgrund der hohen Verkabelungsdichte des Schranks werden typischerweise 19-Zoll-Patchpanels und eine Standard-Glasfaser-Anschlussdose auf dem Schrankdach oder einem angrenzenden Schrank (Schaltschrank mit mehreren Switches) montiert.
Das vertikale Kabelmanagement-Panel (VP-VPC) enthält die Verkabelung für die Kupfer- und Glasfaserverbindungen. Das Patchpanel ist an der Vorderseite des Schranks installiert und dient der allgemeinen Frontverkabelung.
Der vertikale Kabelführungsarm des Low-Density-Switches kann innerhalb der Verkabelung verwendet werden, ähnlich wie bei der Server-Rack-Konfiguration.
Schaltschrank- oder Top-of-Rack-Switches, versenkte Säulen und horizontale Kabelführungsarme bilden innerhalb jedes Schranks einen transkontinentalen Kabelkanal mit zugänglichem Verdrahtungskanal. Mit dieser Methode lässt sich die Auslastung des Switch-Ports verbessern und die Anzahl der für die gesamte Säule erforderlichen Switches reduzieren.
2, der zentrale Verdrahtungsbereich Schrank
Für eine zentrale Verkabelung im Schrank statt im offenen Rack bietet die VersaPOD-Lösung einen zentralen Verkabelungsbereich mit doppelter Dichte. Die VersaPOD-Lösung kann an der Vorder- und Rückseite des Patchpanels sowie an der Vorder- und Rückseite des Schranks installiert werden. In diesem Fall ist der vertikale Kabelführungsarm mit Kabelführung erforderlich. Dank der ausziehbaren Säule können die Überbrückungskabel in beide Richtungen der Schranktür geführt werden. In diesem Fall wird empfohlen, einen horizontalen Kabelführungsarm in passender Höhe auf gleicher Höhe mit dem Schrank zu installieren, um die horizontale Kabelführung durch die Schranktür zu erleichtern.
3, Serverschrank
Serverschränke sind üblicherweise mit Blade- oder Rack-Servern (auch bekannt als Pizza-Box-Server) ausgestattet. Die Kapazität der Verkabelungsanschlüsse wird anhand der Regeln berechnet. Der Server verfügt üblicherweise über zwei primäre und sekundäre Netzwerkanschlüsse (üblicherweise Kupferverbindungen), einen primären und einen sekundären Speichernetzwerkanschluss (üblicherweise Glasfaser) sowie einen oder zwei Band- oder Out-of-Band-Verwaltungsport. Tastatur und Maus können ebenfalls mit einer weiteren Kupferschnittstelle für Videoanschlüsse (KVM) ausgestattet sein. Vertikale Verkabelungsführung stellt sicher, dass Kabel die Abwärme des hinteren Serverlüfters nicht behindern. Bei geringer Verkabelungsdichte können vertikale Patchpanels auch die Nutzung zweier nebeneinander liegender Schränke ermöglichen.
Das vertikale Patchpanel (VPP) des Serverschranks wird üblicherweise an der Rückseite des Schranks installiert. Die beidseitigen Management-Elemente des vertikalen Patchpanels dienen zur Verwaltung von Daten- und Netzkabeln.
4, der Speicherbereich Netzwerkschrank
Storage Area Network (SAN)-Schränke verwenden Kupfer oder Glasfaser für Glasfaser. In den meisten Fällen wird jedoch die hohe Dichte zum Anschluss von Speichergeräten oder speicherorientierten (SAN-Switches) verwendet. Die vertikale Glasfaserdichte des VersaPOD bietet optimale Verkabelungskanäle für Glasfaseranschlüsse und bietet so optimale Ergebnisse. Zur Auswahl stehen ein flexibler vertikaler Kabelführungsarm, ein von Simon patentierter, um 1/4 drehbarer, fester Kabelführungsring oder eine Glasfaser-Wickelsäule, feste Glasfaserbrücken und vorab angeschlossene Glasfaserkabel, um den korrekten Biegeradius sicherzustellen.











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