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DWDM über CWDM

  • DWDM über CWDM Fibermart
  • Donnerstag 11 Oktober, 2012
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Da die physische Glasfaserverkabelung für jeden einzelnen Dienst einzeln teuer ist, ist eine Kapazitätserweiterung mittels Wellenmultiplex (WDM) unerlässlich. WDM beschreibt die Kombination mehrerer Daten-, Speicher-, Video- oder Sprachströme auf demselben physischen Glasfaserkabel durch die Nutzung verschiedener Lichtwellenlängen (Frequenzen), wobei jede Frequenz einen anderen Datentyp überträgt.

 

Es gibt zwei Arten von WDM-Architekturen: Coarse Wave Division Multiplexing ( CWDM ) und Dense Wave Division Multiplexing (DWDM). CWDM-Systeme bieten typischerweise acht Wellenlängen im Abstand von 20 nm zwischen 1470 nm und 1630 nm. Einige DWDM-Systeme bieten bis zu 144 Wellenlängen, typischerweise mit maximal 2 nm Abstand, über ungefähr denselben Wellenlängenbereich.

 

Der Hauptvorteil von CWDM sind die Kosten der Optik, die typischerweise ein Drittel der Kosten einer entsprechenden DWDM- Optik betragen. Dieser wirtschaftliche Unterschied, das begrenzte Budget vieler Kunden und die typische Anfangsanforderung von maximal 8 Wellenlängen machen CWDM für viele Kunden zu einem beliebteren Einstiegspunkt. Mit der WDM-Ausrüstung von PacketLight kann ein Kunde mit 8 CWDM-Wellenlängen starten und anschließend durch die Einbindung von DWDM-Wellenlängen erweitern, die vorhandene Glasfaser nutzen und so die Kapitalrendite maximieren.

 

Durch den Einsatz von CWDM und DWDM oder einer Kombination aus beiden können Netzbetreiber und Unternehmen Daten von 2 Mbit/s bis 10 Gbit/s über 36 verschiedene Kanäle übertragen. Dieses Whitepaper erläutert die Möglichkeiten dieser Erweiterung und die damit verbundenen Kosten.

 

Das Beste aus beiden Welten:
Typischerweise bieten CWDM-Lösungen acht Wellenlängen und ermöglichen so die Übertragung von acht Client-Schnittstellen über dieselbe Glasfaser. Der relativ große Abstand zwischen den CWDM-Wellenlängen ermöglicht jedoch die Erweiterung des CWDM-Netzwerks um zusätzliche 32 Wellenlängen mithilfe der DWDM-Technologie. Dadurch wird die vorhandene Infrastrukturkapazität auf bis zu 36 Wellenlängen erweitert und die gleiche Ausrüstung als Teil der integrierten Lösung genutzt.

 

Das typische CWDM-Spektrum unterstützt zudem Datentransportraten von bis zu 4,25 Gbit/s, während DWDM eher für große Datentransportkapazitäten von bis zu 10 Gbit/s eingesetzt wird. Durch die Zuordnung von DWDM-Kanälen innerhalb des CWDM-Wellenlängenspektrums, wie unten gezeigt, lässt sich eine deutlich höhere Datentransportkapazität auf demselben Glasfaserkabel erreichen, ohne dass die bestehende Glasfaserinfrastruktur zwischen den Netzwerkstandorten geändert werden muss.

 

Schlagwörter: CWDM, DWDM, Glasfaserkabel

 

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