Es ist besonders wichtig, die Kompatibilität und Interoperabilität jedes Glasfaser-Transceivers im Netzwerk zu testen, da die meisten optischen Netzwerke heutzutage Komponenten verschiedener Hersteller verwenden. Die Überprüfung der Leistung eines SFP+-Transceiver-Moduls bei der Erstinstallation ist notwendig und unkompliziert. Wie testet man ein SFP+-Transceiver- Modul, um seine einwandfreie Funktion sicherzustellen? Dieser Artikel behandelt den Test von SFP+-Transceiver-Modulen.
SFP+ Hintergrund
SFP+ ist ein im laufenden Betrieb austauschbarer optischer Transceiver mit mehreren Datenraten für Datenkommunikation und Storage Area Networks (SAN). Da SFP+-Transceiver immer häufiger eingesetzt werden, müssen sich Ingenieure mit den wichtigsten Herausforderungen beim Testen von SFP+-fähigen Geräten vertraut machen. Ein SFP+-Transceiver besteht im Wesentlichen aus einem Sender und einem Empfänger. Wenn ein Sender über eine Glasfaser mit einem Empfänger verbunden ist, erreicht das System nicht die gewünschte Bitfehlerrate (BER). Wo liegt das Problem? Am Sender oder am Empfänger? Möglicherweise sind beide fehlerhaft. Ein Sender mit geringer Qualität kann durch einen Empfänger mit geringer Qualität kompensiert werden (und umgekehrt). Daher sollten die Spezifikationen gewährleisten, dass jeder Empfänger mit einem Sender im ungünstigsten Fall interoperabel ist und jeder Sender ein Signal von ausreichender Qualität liefert, um mit einem Empfänger im ungünstigsten Fall interoperabel zu sein. Die Abbildung unten zeigt einen Brocade 10G-SFPP-SR 10GBASE-SR SFP+-Transceiver.
SFP+ Transceiver-Test
Die Prüfung eines SFP+-Transceivermoduls kann in zwei Teile unterteilt werden: die Prüfung des Senders und die Prüfung des Empfängers.
SFP+ Senderprüfung
Zu den Parametern eines SFP+-Senders gehören Wellenlänge und Form des Ausgangssignals. Ein Sender wird in zwei Schritten getestet:
1. Das Eingangssignal, das zum Testen des Senders verwendet wird, muss ausreichend gut sein. Zur Bestätigung der Qualität mittels elektrischer Messungen müssen Jitter-Messungen und ein Augenmaskierungstest durchgeführt werden. Ein Augenmaskierungstest ist die gängige Methode zur Visualisierung der Senderwellenform und liefert zahlreiche Informationen über die Gesamtleistung des Senders.
2. Der optische Ausgang des Senders muss anhand verschiedener optischer Qualitätskriterien geprüft werden, wie z. B. Maskentest, OMA (optische Modulationsamplitude) und Extinktionsverhältnis.
SFP+-Empfängertest
Ein SFP+-Empfänger kann Toleranzen gegenüber Jitter und Bandbreite spezifizieren. Zum Testen eines Empfängers sind zwei Schritte erforderlich:
1. Im Gegensatz zur Prüfung des Senders, bei der eine ausreichend gute Eingangssignalqualität sichergestellt werden muss, erfordert die Prüfung des Empfängers das Einspeisen eines bewusst minderwertigen Signals. Dazu wird ein sogenanntes „gestresstes Auge“ erzeugt, das den ungünstigsten Fall eines Signals repräsentiert. Dieses optische Signal muss mithilfe von Jitter- und optischen Leistungsmessungen kalibriert werden.
2. Anschließend muss die elektrische Ausgangsleistung des Empfängers geprüft werden. Dies umfasst drei grundlegende Testkategorien:
Ein Maskentest, der eine ausreichend große Augenöffnung sicherstellt. Der Maskentest wird üblicherweise durch eine BER-Tiefe (Bitfehlerrate) ergänzt.
Jitter-Budget-Test, der die Menge bestimmter Jitter-Arten prüft.
Jitter-Tracking und -Toleranz, bei dem die Fähigkeit der internen Taktrückgewinnungsschaltung getestet wird, Jitter innerhalb ihrer Schleifenbandbreite zu erfassen.
SFP+ Transceiver-Test
SFP+ Testherausforderungen
Beim Testen von SFP+-Transceivern gibt es einige Herausforderungen, die beachtet werden müssen. Eine davon ist der nahtlose Übergang von einer Konformitäts- zu einer Debugging-Umgebung. Wenn eine Messung fehlschlägt, wie kann der Entwickler die fehlerhafte Komponente ermitteln und das Problem beheben, um die Ursache zu finden? Ein weiteres Problem, mit dem die meisten Entwickler heute konfrontiert sind, betrifft die Konnektivität: Wie wird das Signal vom Prüfling (DUT) an ein Oszilloskop übertragen? Eine weitere Herausforderung ist die erhöhte Portdichte und der damit verbundene höhere Testaufwand bei 48 oder mehr Ports pro Rack.
Zusammenfassung
Das Testen eines SFP+-Transceiver-Moduls ist komplex und unerlässlich, um dessen Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Der einfache Augenmaskentest ist eine effektive und nach wie vor weit verbreitete Methode zur Prüfung eines Senders. Das Testen eines Empfängers ist deutlich komplexer und erfordert mehr Testmethoden. Fiberstore bietet eine große Auswahl an kompatiblen SFP+-Transceivern, darunter das Avago AFBR-709SMZ-kompatible SFP+-Modul und das HP J9150A-kompatible 10GBASE-SR-SFP+-Modul. Diese sind mit vielen Marken wie Cisco, HP, Arista, Brocade usw. kompatibel. Jeder SFP+-Transceiver von Fiberstore wird sorgfältig geprüft, um unseren Kunden höchste Qualität zu garantieren.











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