In der heutigen Welt mit ihren hohen Kommunikationsanforderungen ist „ Glasfaserverkabelung “ zu einem beliebten Begriff geworden. In der Telekommunikation, der Internetkonnektivität von Rechenzentren und der Videoübertragung ist Glasfaserverkabelung aufgrund ihrer hohen Bandbreitenverfügbarkeit, Zuverlässigkeit, minimalen Datenpaketverlusten, geringer Latenz und verbesserter Sicherheit äußerst attraktiv für die heutigen Kommunikationsanforderungen. Da die Installation physischer Glasfaserkabel pro Dienst teuer ist, empfiehlt sich der Einsatz von Wellenlängenmultiplex (WDM) zur Erweiterung der Glasfaserkapazität für die Übertragung mehrerer Benutzerschnittstellen.
WDM ist eine Technologie, die mehrere Kanäle für Daten-, Speicher-, Video- oder Sprachübertragung auf einem einzigen Glasfaserkabel vereint. Dabei werden mehrere Wellenlängen (Frequenzen) des Lichts verwendet, wobei jede Frequenz eine andere Art von Informationen überträgt. Durch den Einsatz optischer Verstärker und die Weiterentwicklung der OTN-(DWDM-)Technologie mit FEC (Ahead Error Correction) kann die Länge der Glasfaserverbindung mehrere hundert Kilometer erreichen, ohne dass Umspannstationen erforderlich sind.
CWDM VS DWDM
DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing) ist eine Technologie, die hohe Durchsatzkapazitäten über längere Distanzen ermöglicht. Üblicherweise werden 44–88 Kanäle/Wellenlängen verwendet und Datenraten von 100 Mbit/s bis 100 Gbit/s pro Wellenlänge übertragen. Jede Wellenlänge kann transparent eine breite Palette von Diensten wie FE/1/10/40/100GBE, OTU2/OTU3/OTU4, 1/2/4/8/10/16GB FC, STM1/4/16/64, OC3/OC12/OC48/OC-192, HD/SD-SDI und CPRI übertragen. Der Kanalabstand der DWDM-Lösung wird durch den ITU.xxx-Standard (Ask Omri) definiert und kann zwischen 25 GHz, 50 GHz und 100 GHz liegen, was heute am weitesten verbreitet ist. Abbildung 1 zeigt eine DWDM-Spektralansicht von 88 Kanälen mit 50 GHz Abstand.
DWDM-Systeme bieten bis zu 96 Wellenlängen (ab 50 GHz) kombinierter Übertragungsarten und können mithilfe von Verstärkern (siehe Abbildung 2) und Verteilungskompensatoren bis zu 3.000 km weit übertragen. Dadurch erhöht sich die Glasfaserkapazität um das Hundertfache. Aufgrund der präziseren und stabileren Laser ist die DWDM-Technologie im Sub-10G-Bereich in der Regel teurer, stellt jedoch eine praktikable Lösung dar und ist führend bei 10G-Übertragungsraten und ermöglicht die Datenübertragung mit hoher Kapazität und Online-Konnektivität über große Entfernungen zu erschwinglichen Preisen.
Die aktuelle DWDM-Lösung ist in der Regel mit ROADM (Reconfigurable Optical Add Drop Multiplexer) integriert, was den Aufbau einer flexiblen, ferngesteuerten nationalen Infrastruktur ermöglicht, mit der jede Wellenlänge von jedem Standort aus hinzugefügt oder entfernt werden kann. Ein gutes Beispiel für DWDM-Geräte sind die Modelle PL-1000, PL-1000GM, PL-1000GT, PL-1000RO, PL-2000 und PL-1000TN von DK Photonics Systems.
CWDM (Coarse Wavelength Division Multiplexing) ist aufgrund seiner geringeren Kosten für viele Unternehmen der erste Einstieg. Jede CWDM-Wellenlänge unterstützt typischerweise bis zu 2,5 Gbit/s und kann auf 10 Gbit/s erweitert werden. Diese Übertragungsrate reicht für GbE, Fast Ethernet oder 1/2/4/8/10G FC, STM-1/STM-4/STM-16 / OC3/OC12/OC48 sowie weitere Protokolle aus. CWDM ist auf 16 Wellenlängen begrenzt und wird typischerweise in Netzwerken bis zu 80 km eingesetzt, da optische Verstärker aufgrund des großen Kanalabstands nicht verwendet werden können. Beispiele für diese Geräte sind PL-400, PL-1000E und PL-2000 von DK Photonics Networks.
Bitte beachten Sie, dass die gesamte Produktpalette von DK Photonics sowohl für DWDM- als auch für CWDM-Technik entwickelt wurde und spezifikationsorientierte steckbare optische Modulmodule wie SFP, XFP und SFP+ verwendet. Die verwendete Technik wird für jedes Projekt sorgfältig berechnet und berücksichtigt die Kundenanforderungen hinsichtlich Länge, Kapazität, Dämpfung und zukünftigen Anforderungen. DK Photonics bietet außerdem Migrationsmöglichkeiten von CWDM zu DWDM an, was niedrigere Zugangskosten und zukünftige Erweiterungen ermöglicht. Informationen dazu finden Sie auf der Website zur DWDM-über-CWDM-Technik.











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