Aufgrund der Marktnachfrage nach großen Übertragungskapazitäten in der optischen Verbindungstechnik setzen Netzwerkmanager zunehmend auf Glasfasertechnik und benötigen mehr Bandbreite und schnellere Übertragungsraten über immer größere Entfernungen.
Was ist WDM?
Wellenlängenmultiplex (WDM) ist eine Technologie, die die Bandbreite erhöht, indem sie die Übertragung verschiedener Datenströme mit unterschiedlichen Frequenzen über ein einziges Glasfasernetz ermöglicht. Signale bei WDM-Wellenlängen sind voneinander unabhängig.
Wellenmultiplexverfahren (WDM) können die Kapazität der bestehenden Glasfaserinfrastruktur erhöhen. WDM ist eine Technologie, die mehrere optische Signale mithilfe unterschiedlicher Wellenlängen (Lichtfarben) auf eine einzige Faser multiplexiert. Durch den Einsatz von WDM-Kommunikationsverfahren können Netzwerkbetreiber die verfügbare Glasfaserkapazität vervielfachen.
WDM-Technologie – kurz für Wellenlängenmultiplex – ermöglicht die gleichzeitige Übertragung mehrerer Datenströme über dieselbe Glasfaser. Da dies simultan erfolgt, werden Übertragungsgeschwindigkeit, Latenz und Bandbreite nicht beeinträchtigt. WDM multiplexiert mehrere optische Signale auf einer einzigen Faser, indem unterschiedliche Wellenlängen (oder Farben) des Laserlichts zur Übertragung verschiedener Signale verwendet werden. Netzwerkmanager können so die verfügbare Kapazität ihrer Glasfaser durch WDM vervielfachen.
Grobwellen-Multiplexverfahren (CWDM)
CWDM erhöht die Glasfaserkapazität in Schritten von 4, 8 oder 18 Kanälen. Es maximiert die vorhandene Glasfaserkapazität durch Verringerung des Kanalabstands zwischen den Wellenlängen. Da CWDM eine passive Technologie ist, entfällt die Konfiguration, was die Implementierung kostengünstig und unkompliziert macht. Der komplexeste Schritt bei der CWDM-Integration ist die Ausrichtung und Verbindung der Patchkabel von der richtigen Wellenlängenoptik mit dem richtigen Port der Multiplexer an beiden Enden der Verbindung.
Zu den Vorteilen von CWDM gehören:
● Passive Geräte, die keine elektrische Energie verbrauchen
● Erweiterter Temperaturbereich (0˚C – 70˚C)
● Geringere Kosten pro Kanal als bei DWDM
● Skalierbarkeit zur Erweiterung der Glasfaserkapazität mit geringen oder keinen zusätzlichen Kosten
● Protokolltransparent
● Einfache Installation und Bedienung
Nachteile von CWDM:
● 18 Kanäle reichen möglicherweise nicht aus, und ein Faserverstärker kann damit nicht verwendet werden.
● Passive Geräte ohne Managementfunktionen
● Nicht die ideale Wahl für Weitverkehrsnetze
Dichtes Wellenmultiplexverfahren (DWDM)
Dichte Wellenlängenmultiplexierung (DWDM) ist eine Technologie, die Daten aus verschiedenen Quellen auf einer Glasfaser zusammenführt, wobei jedes Signal gleichzeitig auf einer eigenen Wellenlänge übertragen wird. DWDM ist eine Layer-1-Transporttechnologie, die mehrere optische Signale mithilfe unterschiedlicher Wellenlängen (Farben) in dieselbe Faser multiplexiert. Dadurch können mehr Daten über bestehende Glasfaserinfrastruktur übertragen werden. Bis zu 80 (und theoretisch mehr) separate Wellenlängen oder Datenkanäle können zu einem Lichtstrom gemultiplext und über eine einzige Glasfaser übertragen werden.
Vorteile von DWDM:
● Transparenz : Da DWDM über eine Architektur der physikalischen Schicht verfügt, kann es transparent sowohl TDM als auch Datenformate wie ATM, Gigabit Ethernet, ESCON und Fibre Channel mit offenen Schnittstellen über eine gemeinsame physikalische Schicht unterstützen.
● Skalierbarkeit : DWDM kann die Fülle an ungenutzten Glasfasern in vielen Metropolregionen und Unternehmensnetzwerken nutzen, um den Kapazitätsbedarf auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und auf Abschnitten bestehender SONET/SDH-Ringe schnell zu decken.
● Dynamische Bereitstellung : Die schnelle, einfache und dynamische Bereitstellung von Netzwerkverbindungen ermöglicht es Anbietern, Dienste mit hoher Bandbreite innerhalb von Tagen statt Monaten bereitzustellen.
Nachteile von DWDM:
● DWDM-Lösungen sind recht teuer
● Aktive DWDM-Lösungen erfordern einen hohen Einrichtungs- und Wartungsaufwand.
CWDM-Multiplexer/Demultiplexer
Durch den Einsatz von CWDM-Multiplextechnologie in Kombination mit wellenlängenspezifischer Optik in den Glasfasergeräten und Schaltprodukten von Transition Networks können Sie die Vorteile der CWDM-Technologie voll ausschöpfen. Der modulare Ansatz von Transition Networks bei CWDM- Implementierungen ermöglicht eine einfache und kostengünstige Skalierung Ihres Projekts, um es exakt an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Transition Networks bietet außerdem Produkte an, die standardmäßige, feste optische Wellenlängen bestehender Produkte optimieren, indem sie diese in die entsprechende CWDM-„Farbe“ bzw. Wellenlänge umwandeln.
DWDM-Multiplexer/Demultiplexer
Die gängige Konfiguration von DWDM-Multiplexern/Demultiplexern liegt zwischen 8 und 96 Kanälen. Zukünftig könnten es 200 oder mehr Kanäle sein. DWDM-Systeme übertragen typischerweise Kanäle (Wellenlängen) im sogenannten konventionellen Band oder C-Band-Spektrum, wobei alle Kanäle im Bereich um 1550 nm liegen. Der engere Kanalabstand erfordert eine präzisere Wellenlängensteuerung und somit gekühlte optische DWDM-Transceiver-Module. Im Gegensatz dazu verwendet CWDM mit größerem Kanalabstand ungekühlte Optiken wie CWDM SFP und CWDM XFP.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit DWDM-Multiplexern/Demultiplexern Daten mit Geschwindigkeiten von bis zu 400 Gbit/s über einzelne Glasfasern übertragen werden können. Die DWDM-Technologie wird die zukünftigen Kommunikationsnetze aufgrund ihrer vielfältigen Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten zweifellos grundlegend verändern. Um die Bandbreite Ihrer optischen Kommunikationsnetze mit geringeren Verlusten und größerer Reichweite zu erweitern, bietet Fiber-MART eine kostengünstigere, einfachere und flexiblere Kapazitätserweiterung. Fiber-MART unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden WDM-Lösung. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: [email protected]












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