
Die optische Kommunikationsindustrie ist ein schnell wachsender Bereich, der eng mit dem Wirtschaftswachstum und dem täglichen Leben der Menschen verbunden ist. Optische Transceiver zählen zu den typischsten optischen Komponenten, die das Wachstum dieser Branche miterleben. Vor Jahrzehnten war eine Datenrate von 10 Gb/s unvorstellbar. Optische Transceiver für 10G-Ethernet umfassten 300-Pin-Transceiver, XENPAK-Transceiver, X2-Transceiver und XFP-Transceiver. Seit 2002 veröffentlichte das IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) den Industriestandard. SFP+-Transceiver ersetzten nach und nach den XFP-Transceiver als Haupttransceiver für 10GbE.
Doch 10 Gb/s können den steigenden Bedarf an hohen Datendurchsätzen angesichts der Erforschung und Anwendung von Technologien wie Virtualisierung, Cloud Computing und Big Data nicht mehr decken. Die optische Kommunikationsbranche steht nun vor der Herausforderung, von 10 Gb/s auf 40 Gb/s und mehr aufzurüsten. Die Migration auf 40 Gb/s ist bereits im Gange. Viele Rechenzentren sind bereits auf 40 GbE umgestiegen.
Eine ideale 40G-Migrationslösung
Der typische Transceiver, der diese kontinuierliche Verbesserung erlebt, ist der QSFP+-Transceiver, der 4 Kanäle enthält (jeder Kanal unterstützt eine Datenrate von 10 Gb/s) und eine höhere Datenrate von bis zu 40 Gb/s ermöglicht. Der QSFP+-Transceiver hat viele tolle Funktionen. Er bietet eine Datenrate von 40 Gb/s und ist nur 30 % größer als ein SFP-Transceiver, kann aber die 3- bis 4-fache Dichte von SFP bieten, was effektiv Platz und Geld spart. Er ist der am häufigsten verwendete optische Transceiver für 40G-Anwendungen. Während der 40G-Migration wird der QSFP+-Transceiver üblicherweise mit einem aktiven optischen Kabel (AOC) verbunden – einer Art direkt angeschlossenem Kabel (DAC).
Ein aktives optisches Kabel ist ein spezielles optisches Kabel, das an den Kabelenden eine elektrische-optische Umwandlung nutzt, um Geschwindigkeit und Reichweite des Kabels zu verbessern, ohne die Kompatibilität mit Standardschnittstellen zu beeinträchtigen. Da Hersteller die Elektronik an die gewünschte Länge und den Kabeltyp anpassen können, ist AOC kostengünstiger als andere optische Lösungen. Darüber hinaus bietet ein aktives optisches Kabel im Vergleich zu herkömmlichen Kupferkabeln in den meisten Fällen geringeres Gewicht, kleinere Abmessungen, Störfestigkeit gegen elektromagnetische Störungen, geringere Verbindungsverluste und einen geringeren Strombedarf.
Durch die Kombination der Vorteile von QSFP+-Transceiver und AOC ist das aktive optische QSFP+-Kabel jetzt eine ideale Lösung für die 40G-Migration und hat sich für viele zur Wahl entwickelt, die ihr Netzwerk auf 40GbE migrieren möchten.

Tipps zur Auswahl : Die von den Herstellern angebotenen QSFP+-Transceiver und AOCs sind mittlerweile nach dem IEEE-Standard standardisiert. Bei der Auswahl von QSFP+-Transceivern und AOCs stößt man häufig auf Buchstaben wie „SR“ und „LR“, die spezifische Produktinformationen beschreiben. Einige davon sind wie folgt dargestellt: SR – kurze Reichweite, LR – große Reichweite, LRM – große Reichweite Multimode, ER – erweiterte Reichweite, PR – PON (passives optisches Netzwerk) und USR – ultrakurze Reichweite. Diese Buchstaben können bei der Suche nach den benötigten Produkten helfen. Fiber-Mart bietet eine große Auswahl an 40Gbase QSFP+-Transceivern und AOCs für viele bekannte Marken wie Cisco, Juniper und Arista. Einige der 40Gbase QSFP+-Transceiver können innerhalb von 12 Stunden nach Bestelleingang versendet werden.
Zahlen sagen die Wahrheit
Wenden wir uns nun den Marktdaten zu. Kein Wunder, dass die Branche laut einer Studie von IHS Infonetics eine 40G-Migration erlebt. Demnach stiegen die Umsätze mit optischen 10-, 40- und 100-Gigabit-Transceivern im Unternehmens- und Rechenzentrumsmarkt 2014 um 21 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar, fast ausschließlich aufgrund gestiegener Ausgaben für 40G-QSFP (Quad Small Form Factor Pluggable). Auch wenn der Markt für 100G-Rechenzentrumsoptiken an Fahrt gewinnt, nimmt der 40G-QSFP-Transceiver derzeit noch den größten Anteil am Markt für optische Transceiver ein.
Der optische QSFP+-Transceiver ist heute Zeuge der 40G-Migration. Doch genau wie vor Jahrzehnten, als man sich nicht sicher sein konnte, dass wir die Datenraten von 40 Gb/s erreichen würden, ist auch heute noch nicht absehbar, was in Zukunft passieren wird. Das Einzige, was wir tun können, ist, alle Möglichkeiten zur Verbesserung auszuschöpfen.














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